Zurück zu den Wurzeln

Naja gut, nicht zu meinen um ehrlich zu sein.
Ich habe, wie doch recht typisch für einen deutschsprachigen Rollenspieler, damals mit „Das Schwarze Auge“ angefangen.
Erst ein paar Jahre später habe ich mir AD&D zugelegt. Und seit dem jede Edition mitgemacht. Und auch wenn es nie wirklich eines meiner Hauptsysteme wurde, das D&D Universum übt doch einfach eine gewissen Faszination auf mich aus.
Und nachdem ich nun so viel positive Dinge über die fünfte Edition gehört habe, konnte ich nicht länger widerstehe.
Ich habe mir das D&D Starter Set eben jener Edition geholt.

D&D Starter

Ein wenig fühlte ich mich dann doch wieder, also ob ich zehn Jahre alt wäre und meine erste Rollenspielbox öffne.
Das Gefühl gleich ein fantastische Welt zu betreten, der aus der Schachtel aufsteigende Geruch, der auf diese seltsamen Würfel fallende Blick und über allem prangt dieser alte, ehrwürdige Name „Dungeons & Dragons“. Der Name war eigentlich der einzige Unterschied zu damals.

Der Inhalt war für mich genau so überraschend.
Statt einem simplen Einführungsabenteuer, hält man etwas in den Händen, was ich schon als Minikampagne bezeichnen möchte.
Denn das beiliegende Abenteuer führt die Charaktere durch mehrere Akte, während denen sogar schon von der ersten bis zur fünften Stufe gespielt wird.
Dazu verwendet man am besten die vorgefertigten Charaktere. Während man bei diesen die üblichen Rassen/Klassen Kombinationen findet, viel mir auf, dass sie geschlechtsneutral gehalten wurden. Ein schönes Detail, das mir verdeutlicht, dass wir im Jahr 2015 sind und Rollenspielverlage in der Lage sind progressiv voran zu gehen. Aber das nur am Rande.
Weiterhin wird man noch mit einem Regelheft ausgestattet. In diesem finden sich alle Regeln um die Charaktere bis zur fünften Stufe zu verwenden. Darüber hinaus enthält es natürlich auch die Mechanismen um alle im Abenteuer vorkommenden Begegnungen abzuhandeln. Damit ist die Box ein ziemliches Sorglospaket.
Einzig ein paar separate Karten für die Orte des Abenteuers fehlen mir ein wenig. Diese werde ich mir wohl im Netz suchen müssen oder selbst irgendwie aus dem Abenteuerband heraus arbeiten müssen.

Ich freue mich schon richtig darauf, mir die neuen Regeln zu Gemüte zu führen.
Wann ich diese einsetzen kann, ist dann wieder eine andere Frage.
Durch den Umfang des Abenteuers, ist es nicht mit einer gemütlichen One-Shot Runde erledigt. Da müsste wohl eine eher stabile Runde dafür her.
Und das ist vielleicht der dann doch größte Unterschied zu meiner ersten Box. Die Zeit und Mitspieler_innen zu finden ist die größere Herausforderung, als jeder Schrat, Oger, Ork oder Drache.

Aber ich bin zuversichtlich. :)

Hier habt Fragen zur Box? Lasst sie mir hier in den Kommentaren stehe und ich werde sie so gut ich kann beantworten.

2 Gedanken zu „Zurück zu den Wurzeln“

  1. Freut mich, daß Dir doch mal ein d20 Produkt gefällt!
    Über die Karten kann ich Dir leider nichts sagen, habe die Box selber nicht.
    Ganz viel Spaß damit und bereite Dich auf eine längere Kampagne vor, unser „one-shot“ zum Ausprobieren der Regeln bringt uns demnächst auf lvl6 …

    1. Naja, ich mochte ja auch die anderen Editionen.
      Wenn ich mich recht entsinne, hatte ich tatsächlich in jeder Edition eine Spielrunde.
      In D&D gehen nur, zumindest gefühlt, die Arten wie man es spielen kann sehr weit auseinander. Das war immer eher das Problem. Oder eben die böse Zeit.

      Auf jeden Fall freut mich zu hören, dass euch die fünfte Edition so sehr taugt. Ich hoffe, ich werde das auch bald sagen können. :)

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